1. März 2024
Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist ein System, das aus einem einzigen Brennstoff – typischerweise Erdgas, Diesel oder Biomasse – sowohl Strom als auch Wärme erzeugt. Die bei der Stromerzeugung entstehende Wärme wird zurückgewonnen und zur Warmwasser- oder Dampferzeugung genutzt.
Durch die effiziente Nutzung von Energie, die sonst ungenutzt bliebe, verbessern Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen die Effizienz deutlich und tragen zur Reduzierung der CO₂-Emissionen bei. Im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung benötigen sie für die gleiche Leistung weniger Brennstoff, was die Umweltbelastung verringert.
Der einstündige Betrieb unseres Blockheizkraftwerks (CP35D2) reduziert die CO₂-Emissionen um etwa 29 % im Vergleich zur Bereitstellung der gleichen Menge Strom und Wärme über das Stromnetz und einen Erdgasheizkessel. Diese Verbesserung wird durch die Nutzung der bei der Stromerzeugung entstehenden Wärme erreicht.
Mit der zunehmenden Verbreitung klimaneutraler Brennstoffe wie Wasserstoff und synthetischem Methan (E-Methan) sowie der Weiterentwicklung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sind noch größere Reduzierungen der CO2-Emissionen zu erwarten.
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